Moin moin

Jenna Moin Moin

Moin Moin Bremen Helden aus dem Alltag, meine lieben Bremererinnen und Bremer, ich weiß nicht, wie es Ihnen ergeht – ich höre, sage und erwidere das sehr gern: unser »Moin Moin«. Und ganz besonders freut es mich, wie oft es in meiner Herzstadt grüßend genutzt wird – von jung und alt, klein und groß. Ob es fast kinderfröhlich gesungen erklingt oder nur mal eben so kurz heraus gebrummt, melodisch gesäuselt, kaufmännisch korrekt artikuliert, staubtrocken geknurrt oder tapfer gegen den Wind gemurmelt – es gibt doch nahezu immer einen Widerhall, unser bremerisches Echo sozusagen.

Nun denken viele Nichtbremer, dass unser »Moin« irgendetwas mit dem Morgen zu tun habe. Sie wundern sich, es auch nachmittags und zu jeder anderen Tages- und Nachtzeit von uns zu hören. Was sie nicht wissen: »Moin« kommt ursprünglich von dem Norddeutsch-Friesischen »mooi«. Und das bedeutet so viel wie »gut« oder »schön«. Zu jeder Tageszeit grüßen wir Bremer uns somit im Grunde mit »n mooien Dag wünsch ik di« (einen guten Tag wünsch´ ich dir). Die kürzere Version ist »moin Dag«. Und auf den Punkt gebracht ergibt sich eben unser »Moin« oder – besonders freundlich gemeint – unser »Moin Moin«.

Jenna Moin Moin
Jenna Moin Moin